Zum Abschied
Im Herbst 2016 publizierte ich meine ersten Blogs. Die Abmachung mit Charles Martig war, regelmässig über meine Reise in den Vereinigten Staaten zu berichten. Ein Wahljahr – und die Hoffnung, dass die Vereinigten Staaten erstmals in der Geschichte von einer Frau regiert werden. Die Geschichte wiederholte sich 2024.
Weitere Kommentare dazu sind überflüssig. Das Bild für meinen letzten Blog entdeckte ich in der Anglikanischen Kathedrale in San Francisco. Die Gründung der Vereinten Nationen 1945 – verbunden mit allen Hoffnungen, dass das Kriegsende doch eine Zeit des Friedens bringe. Die Hoffnung bleibt, dass der Widerstand wächst. Mit dem Gebet von Ellen Clark King verabschiede ich mich vom Blog-Schreiben – da ja die Blogs eingestellt werden.

Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.




ludin sagt:
Liebe Elisabeth, ich freue mich für dich, dass dein blog trotz allem noch erscheint. meiner wurde ja nach etwa zwei tagen gelöscht. ein zeichen, dass die chefredaktion den blog vor allem wegen meinen zu “progessiven” beendet. übrigens: schon als journalistikstudent, vor fast 50 jahren, habe ich für die damalige KIPA regelmässig geschrieben. der aktuelle chef wirds wohl nicht so lange machen. vielleicht wird sein nachfolger ja die blogs wieder einführen……
Heinz Angehrn sagt:
Liebe Elisabeth
Da bist Du ja wieder! Etwas schräg und chaotisch mutet das schon an, was kath.ch zurzeit betreibt. Gerade deshalb dürfen wir Blogger ruhig vermehrt subversiv sein. Aber jetzt im Ernst: Im Gespräch mit Walter diese Woche wurde klar, dass die Tatsache, dass lange nur noch zwei ältere weisse Herren schrieben, der Akzeptanz nicht dienlich war. Das war und ist auch nicht in meinem Sinn, denn unsere Kirche ist viel lebendiger und farbiger. Schreib einfach auch weiter. Und wenn doch restaurative Kirchenpolitik dahinter steckt? Fast nicht möglich, doch man könnte den Vertreter der DOK, Weibischof Stübi, mal dazu befragen.
Elisabeth Aeberli sagt:
Danke an Walter und an Heinz, mal sehen, wie sich der Mediendienst weiter entwickelt.
Hansjörg sagt:
Beachten Sie bitte, dass ich die unten stehenden Zeilen per Mail von der Redaktion kath.ch erhalten habe:
“seit Anfang Jahr gibt es auf kath.ch keine Blogs mehr. Der Entscheid der Redaktion, auf diese Texte zu verzichten, wurde den Bloggern Mitte Dezember 2025 mitgeteilt. Warum Herr Ludin auch nach diesem Zeitpunkt noch Blogs zu publizieren versuchte, entzieht sich meiner Kenntnis.
Beste Grüsse
Stefan Betschon”
Da es jetzt keine Blogs mehr gibt, nutze ich dies Plattform um wieder einmal die Sexuallehre der kath. Kirche anzuprangern:
Gemäss der im Katechismus festgehaltenen Regeln kann kein normal lebender Mensch ohne Sünde durchs Leben kommen.
– so ist Masturbation während des ganzen Lebens verboten und eine schwere Sünde
– Verhütung ist verboten und eine schwere Sünde
– Sex ausserhalb der Ehe ist verboten und eine schwere Sünde
– Geschiedene, die eine neue Liebe gefunden haben, werden als schwere Sünder und permanente Ehebrecher verurteilt
Mit diesen Regeln kann die kath. Kirche nahezu alle Menschen einschüchtern, verängstigen und zu Sündern stempeln. Ich denke, genau das ist der tiefere Sinn dieser mittelalterlichen und weltfremden Vorgaben.