Romina Monferrini

#StayTuned

Einmal mehr theologisch, dann eher «fromm» oder auch mal kritisch und zuweilen ganz einfach nahbar und persönlich… Was ich hier teile, ist, genauso wie auch bei Instagram, gefiltert und zeigt lediglich eine Momentaufnahme, Ein-Blick halt, Mein-Blick eben… 

Und um genau diesen Blick geht es mir jetzt. Ich möchte meine Wahrnehmung bewusst lenken und mich von all dem lösen, was meint, es könne und müsse mich von aussen beeinflussen. Lenke den Blick, einmal mehr, auf jemanden, der mich nicht meidet, weil ich an jenen angeblich viel zu katholischen Anlass gehe oder mit jenem augenscheinlich viel zu liberalen Theologen oder gar «unkatholischen» Menschen Kontakt pflege. Da ist jemand, der mich nicht nur aufgrund der Anzahl Likes und Views auf Social Media interessant findet.

Da kommt jemand – an Weihnachten –, in diese Welt, in mein Leben. Zu mir. Für mich. In meine Niedrigkeit, in meine dunkelsten Stellen meines Lebens, in meine Schwächen… Ihm ist es egal, dass ich nicht alles kann. Er fordert nicht immer mehr Leistung, Gewinn und Fortschritt. Er wird Mensch, um mir nahe zu sein und mich an der Hand zu nehmen, um mich immer näher zu sich zu führen. 

Er scheut sich nicht, in einem «schäbigen» Stall zur Welt kommt, in einer wahrscheinlich dreckigen Futterkrippe zu liegen und an einem unwürdigen Kreuz zu sterben. Mit seiner Herrlichkeit und Barmherzigkeit überstrahlt er alles – und modern ausgedrückt, würde er nur für mich singen: «All I Want for Christmas Is You» – Alles was ich will bist du! Sehnst auch du dich nach mir?»

Und ich frage mich, wenn ich in die Welt schaue – gerade in diesem Jahr, wie es 2020 war: Was bedeutet denn das? Was heisst das, dass da jemand ist, der will? For Christmas? Mich?

Eigentlich sollte mich genau diese Sehnsucht, um die es an Weihnachten geht, verändern. Darum frage ich mich, besonders wenn ich mein Denken und Handeln in der Kirche, der Gesellschaft, meinem Umfeld reflektiere: Lasse ich mich wirklich von seinem Kommen und Dasein verändern? Wie drückt sich dies aus? Und was hat es für Konsequenzen? Kongruiere ich wirklich mit dem «All He Want for Christmas is Me?», und: Wer beeinflusst mich in meinem Denken und Handeln tatsächlich? Worauf ist Mein-Blick ausgerichtet?

Es ist Jesus, der zu allen, aber wirklich allen, Menschen ging – es auch heute noch tut -, und unermüdlich sagt: «I Want You». Der für jede*n gekommen ist, und auch jede*n verändern will. Unabhängig davon, was ich an Leistung erbringe und ob ich ihm dieses «All I Want Is You» auch ehrlich und mit allen Konsequenzen, welche es mit sich bringt, erwidern kann. 

Das wünsche ich auch Ihnen, egal welche Meinungen anderer Sie gerade versuchen zu beeinflussen, welches Chaos oder welchen Vor-Weihnachtsstress Sie derzeit zu bewältigen haben u.v.m.; dass Sie, vielleicht sogar wenn Sie irgendwo den bekannten Weihnachtssong «All I Want for Christmas Is You» von Mariah Carey hören, daran denken, dass das eigentlich das Wichtigste und Schönste ist, dass da jemand ist – Jesus Christus –, der DICH will. Der für Dich kommt – auch an diesem Weihnachtsfest – und mit seinem Kommen verändern will. Stay tuned. 

#jesus
9. Dezember 2020 | 23:00
von Romina Monferrini
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