Spirituelle Kraft aufnehmen und weitergebenen
Die Woche der Religionen dauert dieses Jahr vom 2. bis 10. November. Mit Neugier und auch ein bisschen Verwunderung konnte ich am ersten Anlass der «Woche» in Zürich teilnehmen: «Spirituelle Kraft aufnehmen und weitergebenen. Ein meditativer Spaziergang.»
Gemeinsam – in Stille – Schritt für Schritt – jede und jeder für sich – und doch als Gruppe verbunden – fokussiert auf das meditative Innere – in gegenseitiger Achtsamkeit – so waren die etwa 20 Teilnehmenden des Meditativen Spaziergangs miteinander unterwegs durch die Dämmerung und den Wald am Käferberg. An verschiedenen Zwischenhalten begleiteten uns kurze Gedanken und Aufgaben immer weiter hinein in die Meditation, die eigene Seele und die Verbundenheit mit der grossen göttlichen Weltseele. Als die mitgeführten Fackeln schon ausgebrannt waren, führte unser Weg noch ein Stück durch die Dunkelheit, bis uns an einem Platz schon ein Feuer, Tee und Suppe erwarteten. Hier endete die Stille, und nach einer Austauschrunde wurde die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein rege genutzt.
Begonnen hatte der Anlass, und damit die Woche der Religionen 2024, bereits vorher im Brahma Kumaris Rajyoga Meditations-Center. Die Verantwortlichen der Brahma Kumaris stellten sich und ihre Gemeinschaft kurz vor und erklärten ihr Konzept der spirituellen Kraft sowie den Ablauf des Abends. Mit einer kurzen geführten Mediation konnten sich alle auf das Kommende einstellen, bevor mit dem Entzünden der bereits erwähnten Fackeln vor dem Meditationszentrum der eigentliche Spaziergang begann.
Die Woche der Religionen wird jedes Jahr von der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft der Schweiz IRAS COTIS koordiniert. Unter den weiteren Veranstaltungen in Zürich möchte ich besonders den Film «Architektur der Unendlichkeit» herausheben, der am Dienstag um 18:30 in der Paulus Akademie gezeigt und von Paulus Akademie und ZIID gemeinsam besprochen wird.
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