Achtung: Ich bin hier wieder einmal «einseitig». Denn – wie Fachleute sagen – der Israel-Palästinakonflikt ist asymmetrisch. Bildlich gesprochen: Hier kämpft David gegen Goliath. Früher war es wohl anders, aber heute heisst der kleine David Palästina, Israel ist der mächtige Goliath. Darum: Hier bloss Vorschläge an Israel betr. Friedenswege. Die Gegenseite hat in der Schweiz in der Gesellschaft Schweiz-Israel aktive, laute Fürsprecher.
Und noch etwas: Meine Quelle für das Folgende ist die Zeitschrift des Internationalen Versöhnungsbund/Österreich. Und zwar aus dem Jahre 2009. Wer die Situation einigermassen kennt, weiss: Jeder Buchstabe ist keineswegs überholt. Das ist das Frustrierend: In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich hier nichts bewegt. Bleiben wir trotzdem dran!
Versöhnenden Dialog
Hier also neun «Wege für einen versöhnenden Dialog zwischenUnterdrückten und Unterdrückern:
Quelle: Spinnrad 4/2009
Nachbemerkungen:
Ich kann mich täuschen. Vielleicht wurde der eine oder andere Weg schon beschritten. Ich lasse mich gern informieren.
Doch ich sehe eher das Gegenteil: Es gibt neuere Gesetze und Bestimmungen, welche die Benachteiligung von Palästina noch intensiviert. Dazu gehört das Gesetz, «den jüdischen Charakter» des Staates Israel zu verstärken. Entlarvend, was die damalige Justizministerin Ayelet Shaked (Jüdisches Heim) forderte: »Wir müssen den jüdischen Charakter des Staates schützen, auch wenn das bedeutet, Menschenrechte zu opfern«.
Die aktuelle Meldung zerstört etliche Hoffnungen, der Wahlsieg von «Bibi» mit Hilfe von extremistischen Parteien, u.a. dem «Religiösen Zionismus». Ein aussichtsreicher Kandidat für das Innenministerium versprach, Soldaten bei Militäreinsätzen Straffreiheit zu gewähren ….
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
https://www.blogs-kath.ch/israel-palaestina-9-wege-zum-frieden/