Gemeinsam nachhaltig leben?
Es ist schon ein paar Monate her, dass wir das Buch mit dem Titel «Von Kloster bis Kommune – gemeinsam nachhaltig leben» der Öffentlichkeit übergeben haben. Es ist der erste Band einer Reihe «Zürcher Zeitzeichen», die die Kantonalkirche Zürich in der Editon NZN bei TVZ herausgibt. Längst ist der zweite Band in Arbeit und ein dritter bereits aufgegleist.
Das Thema Nachhaltigkeit bleibt aber aktuell – auch und gerade für uns Christinnen und Christen und unsere Kirchen. Was wollen wir besitzen? Und was brauchen wir wirklich zum Leben? Diese Spannung zwischen der Konsumwelt und einer Logik des Verzichts gilt es immer wieder auszuloten und auszuhalten. «Jeder Beitrag zählt» ruft uns die Fastenaktion in dieser Fastenzeit zu. Die Frage, wo ich noch mehr Gutes tun und/oder böse Belastungen unterlassen will, darf ich mir selbst beantworten – ich muss sie aber erst einmal zulassen. Auch im Buch «Von Kloster bis Kommune – gemeinsam nachhaltig leben» ist die Fastenaktion vertreten, mit einem Vorschlag zu einer gerechten CO2-Bilanzierung. Diese Überlegung reiht sich ein in eine Vielzahl von Beispielen für geschwisterliches Zusammenleben, soziale Freundschaft und ökologische Umkehr, die im Buch von drei Grundsatzartikeln zum rechten Mass, zu alternativen christlichen Lebensformen und zur ganzheitlichen Ökologie als Grundvollzug der Kirche begleitet werden. So freut es mich, dass am 18. März dem Buch in der Pfarrei Zürich Allerheiligen nochmal ein Abend gewidmet wird, an dem sich Menschen gemeinsam fragen, was sie haben und brauchen, und was davon eigentlich dem Leben dient – als Einzelne und auch im Zusammenhang von Pfarreien und Kirchgemeinden.
«Innovation und Transformation entstehen im Zusammenspiel von Einzelpersonen, die mutig vorwärtsgehen, und Gemeinschaften, die sich auf neue Wege einlassen. Dieses Buch hat sein Ziel erreicht, wenn es Menschen anregt, nachhaltige(re) Wege für ihr eigenes Leben zu suchen – und unser christlicher Glaube zum Motor für solche Veränderungen wird.» So schreibt es der Herausgeber und publizistische Leiter des Buches, Detlef Hecking, in seinem Vorwort. Jeder Beitrag zählt.
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