Dick machende Fastensuppe und andere Anekdoten
Hier ein paar Randbemerkungen zu kirchlich «Ungereimtem». Beginnen wir mit dem Neuesten: Vor ein paar Tagen schlürfte eine fromme Christengemeinde Fastensuppe zugunsten Hungernder. Einige fanden darin – nein, kein Haar, aber Rahm. «Macht doch dick!», seufzte man/frau. Und gedachte der Hungernden.
Diese Anekdote rief in meinem Kopf Dateien voller kirchlich Inkonsequenten ab. Zum Beispiel die Klage eines Mitarbeiters in einem Ordinariat irgendwo im deutschen Sprachraum. Er findet es mühsam, viel Zeit zu verschwenden mit der Frage, wer Taufspender sein darf. Dabei gehe es doch um wesentlichere Fragen –in einer Zeit, in welcher gerade aufgrund neuer Statistiken sichtbar wird, wie die Zahl der Taufen zurückgeht.
Und ebenso ist die Zahl der kirchlichen Eheschliessungen am Abnehmen. Auch hier geht es um Nebenschauplätze wie das Verbot, Geschiedene kirchlich zu trauen. Als ob man nicht dankbar sein müsste für jeden und jede, welche den Segen der Kirche für eine gelungene Partnerschaft erbittet …
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Zitante Christa sagt:
“… Als ob man nicht dankbar sein müsste für jeden und jede, welche den Segen der Kirche für eine gelungene Partnerschaft erbittet …”
… so wie man als diejenigen, die den Segen der Kirche zur Festigung ihrer ehelichen Gemeinschaft erbitten, froh und dankbar ist, daß es Geistliche gibt, die dem starren Regelwerk der Kirche trotzen und den Liebenden diesen Segen spenden.
Herzliche und nochmals dankende Grüße,
Christa und D.
Ilse Sixt sagt:
Christus ist Gott und Mensch! Ist er auch ein Liebender? Ja! 1000 Jahre war er es. Durch die Einführung der Pflicht zum Zölibat wurde ihm das Mensch und Mann sein genommen. Jetzt ist er nur mehr GOTT, wie auch der Klerus der katholischen Kirche. Halbtote!