Heinz Angehrn

«Schweigen» – Tatort am 01.12.

Nach heiklen Themen nun etwas ganz Anderes, eine Kritik zu einem Krimi aus der ARD-Reihe «Tatort». Ich fühle mich dazu aus zweierlei Gründen berechtigt. Zum einen gehöre ich schon lange zur grossen Fangemeinde dieser Reihe, schaue alle Folgen und kenne die ermittelnden Personen bestens: Die Komiker aus Münster, die grauen Männer aus München, die einsame Wölfin aus Hannover und vor allem das Genie aus Wiesbaden etc. Zum anderen habe ich mich vor einem Jahr hier nach der Präsentation der Schweizer Missbrauchsstudie schon ausführlich zu diesem Thema eingelassen. Der Titel «Schweigen» bezieht sich explizit auf den Umgang der Kirche, exakter der Bistumsleitungen, mit dem Thema: Verdrängen, Schweigen, Versetzen, Archivieren.

Die Handlung ganz kurz: Kommissar Falke nimmt eine Auszeit in einem Kloster und stolpert über den beim Brand seines Wohnwagens ums Leben gekommenen pensionierten Pfarrer. Dieser Tod wirft Fragen auf, noch mehr die Riesensammlung an Fotos/Dias von nackten und auch missbrauchten Jungs zwischen 9 und 13 im Keller des Pfarrhauses. Einzelne ehemalige Missbrauchsopfer, nun längst erwachsen, sind verdächtig. Der Mord war kein Mord, sondern ein Unfall, aber der Ortsbischof, der den Pfarrer deckte, die Versetzung nach Afrika vornahm, damals beim Missbrauch sogar beteiligt war, wird verhaftet. Der Generalvikar (Opfer, nicht Täter), der vertuschen half, begeht Suizid. Ende von 90 Minuten Schrecken. Gute Schauspieler, dichte Atmosphäre, starke Bilder, kaum Voyeurismus.

Der Plot/das Drehbuch wirft unserer Kirche möglichst allen Dreck nach, den man nur ansammeln kann. Das ist hart, aber ja irgendwie zurzeit verständlich. Zumindest die Mönche im Kloster sind gute Menschen, auch die Angehörigen der Pfarrei. Der Kommissar wird wohl Atheist bleiben.

Nun hat das Drehbuch einen konkreten Hintergrund, den ich hier vor einem Jahr (am 14.10.2023 genau) schon dokumentiert habe, den Fall Dillinger. Ich zitiere mich selbst: «Als Exempel diene nun ein Fall aus Deutschland. Im Nachlass seines Onkels Edmund Dillinger (1935-2022) fand sein Neffe über 700 Filmstreifen mit Dias von nackten Kindern und Minderjährigen, in eindeutiger Pose aufgenommen, weisse und schwarze Jungs. Herr Dillinger, Priester, Religionslehrer, Entwicklungshelfer, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, flog eigentlich schon 1971 auf. Ein junger Kollege rapportierte zu Recht ans Bistum (Trier), dass er sich auf einer Rom-Reise ungebührlich verhalten hatte. Die Folge war die Versetzung ins Bistum Köln mit gleichen Aufgabenbereichen. Und er machte weiter, fotografierte weiter und fand in Afrika noch manipulierbarere Opfer. Das alles hätte verhindert werden können, hätte man ihn 1971 suspendiert und in eine Therapie verwiesen.»

Ich empfehle diesen Tatort, wenn nicht schon geschehen, zum Anschauen. Auf der ARD-Mediathek bleibt er länger abrufbar. Allein die Gesichter und Blicke der Handelnden, Opfer, Täter und Aufklärer, sind es wert, sich der Frage auch auf diesem Wege zu stellen.

2. Dezember 2024 | 10:05
von Heinz Angehrn
Lesezeit : ca. 2  Min.
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10 Gedanken zu „“Schweigen” – Tatort am 01.12.

  • Michael Bamberger sagt:

    In diesem Zusammenhang dient es der Aufklärung in Betracht zu ziehen, wie die ranghöchsten Schreibtischtäter Wojtyla und Ratzinger, durch die Instruktion “De delictis gravioribus”, zum Schutz der Institution, den klerikalen Missbrauch in ihren Reihen zu vertuschen suchten.

    Siehe u.a. dazu:

    “Im Jahre 2001 versandte Kardinal Ratzinger im Namen des Papstes an alle Bischöfe der Welt das geheime Schreiben «De delictis gravioribus». Darin befahl er, dass die Missbrauchsfälle nicht an die Öffentlichkeit gelangen durften, sondern an ihn gesandt werden mussten.” (Quelle: kath.ch)

    Dass eine solche Denke und ein derartiges Gebaren, quer durch alle klerikalen Etagen, der Mafia in gar nichts nachsteht, ist offensichtlich, wie auch die horrende Rücksichtslosigkeit und Eiseskälte den Opfern gegenüber.

    Aber was denn sonst ist von Leuten in einem Verein zu etwarten, die noch vor nicht zu langer Zeit Menschen in den hauseigenen Folterkammern der Inquisition zu Tode quälten, oder die noch lebenden Gefolterten auf den Scheiterhaufen öffentlich verbrannten?

    • Hilde Seitz-Meißner sagt:

      Guten Morgen Herr Bamberger,
      Ich wollte ihnen zu ihrem Beitrag herzlich danken und ein paar Worte dazu schreiben.
      Meine Herkunftsfamilie ist seit Generationen sehr gläubig und streng katholisch. Auch ich würde so erzogen. Heute bin ich 57 Jahre alt und Stelle viele Dinge der katholischen Kirche in Frage und hinterfrage sie auch. Die Tatsache, dass Kindesmissbrauch in der Kirche geschieht, ist bekannt. Vermutlich geschehen diese abscheulichen und niederträchtigen Taten schon seit jahrhunderten. Ich lebe und wohne in Deutschland, im Rheingau, wo auch das bekannte Schloss Johannisberg steht. Dieses hat eine eigene große Kapelle. In der Nähe war ein Nonnenkloster, man hat ein Tunnelsystem vor vielen Jahren entdeckt und dort auch eine Vielzahl an Skeletten von Säuglingen. Mir fehlen da die Worte und wenn ich darüber nachdenke, wird mir übel. Das ist nur ein Beispiel von vermutlich 1000en.
      Ich selbst bin gläubig, aber nicht so wie meine restliche Familie. Wenn man sie auf diese Tatsachen anspricht, dann sind das in ihren Augen alles Verleumdungen um die Kirche schlecht zu reden. Wie kann man denn bloß so borniert sein. Ich verstehe das nicht. Den Film “Schweigen” habe ich am Sonntag gesehen und fand ihn sehr gut und toll gespielt.

      Alles Gute eine besinnliche Weihnachtszeit
      Hilde Seitz-Meißner

      • Michael Bamberger sagt:

        Liebe Hilde Seitz-Meißner,

        herzlichen Dank für Ihre Zeilen und für Ihre Schilderung.

        Auch ich wünsche Ihnen eine schöne und geruhsame Wintersonnenwende-Zeit.

        Liebe Grüsse

        Michael Bamberger

    • stadler karl sagt:

      Dennoch: Der viel und oft verschieene Ratzinger war wahrscheinlich der erste, der in neuerer Zeit im Vatikan dieses Problem grundlegend ernsthaft anging, zu einer Zeit, als in vielen Diözesen diesbezüglich noch eher Ruhe herrschte, und zwar nicht erst als Papst, sondern bereits als Präfekt des sanctum officium, der sich auch gegen die übrige Kurie bezüglich Massnahmen teilweise durchsetzen musste, wenn auch nicht immer mit Erfolg, der als Papst mehr diesbezüglich fehlbare Kleriker laiisierte, d.h. aus dem Klerikerstand warf als irgendein anderer Papst, der die treibende Kraft war, dass solche Verbrechen nicht einfach in den Diözesen strafrechtlich abgewickelt wurden, und auch vehement für kirchenstrafrechtliche Verschärfungen eintrat. Unter Bergoglio wurden dann in der Folge auch weitere Verfeinerungen vorgenommen, z.B mit dem besagten “Vademecum” im Jahre 2020.

  • Michael Bamberger sagt:

    Wenn Ratzinger auch nur ein Iota Mitgefühl für die weltweit Hunderttausenden Missbrauchsopfer gehabt hätte, hätte er spätestens als Papst alle diesbezüglichen Akten aus den Vatikanischen Archiven der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, jedenfalls jene, die noch nicht vernichtet wurden.

    Und wie stand Ratzinger da mit seiner Lüge gegenüber der Münchner Missbrauchskommission im Jahr 2022?

    Und wie stand Ratzinger da mit seinem heuchlerischem Schweigen zu folgender Ungeheurlichkeit im Jahr 2010?:

    “Der Vatikan ist überraschend vom üblichen Ablauf der Ostermesse abgewichen, um die Kritik im Zuge des Missbrauchsskandals als belanglos zurückzuweisen. Zum Auftakt des Gottesdienstes ergriff der Vorsitzende des Kardinalskollegiums am Sonntag vor tausenden Gläubigen das Wort und erklärte demonstrativ, Benedikt XVI. könne sich des Rückhalts der Gemeinde sicher sein. “Heiliger Vater, das Volk Gottes ist mit Dir und wird sich nicht von dem unbedeutenden Geschwätz dieser Tage beeinflussen lassen“, sagte Angelo Sodano unter dem Jubel der Anhänger des Papstes, die trotz des regnerischen Wetters auf dem Petersplatz gekommen waren. Benedikt selbst sprach in seiner anschließenden Osterbotschaft diverse politische Konflikte an bevor er seinen traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ spendete. Zu den Missbrauchsvorwürfen äußerte er sich aber wie schon bei den vorangegangenen Osterfeierlichkeiten nicht.” (Quelle: Welt 4.4.2010)

  • stadler karl sagt:

    Ratzinger hat sich x-mal zum Thema “sexueller Missbrauch in der Kirche” öffentlich geäussert und diese Verbrechen als für die Kirche äusserst beschämend und belastend angeprangert. Er hat diesen Missstand gegenüber der Öffentlichkeit nie verschwiegen, auch zu einer Zeit, als es in vielen Bistümern diesbezügich noch relativ ruhig war.
    Und es ist in keiner Weise erwiesen, dass Ratzinger in Bezug auf die besagte Sitzung im Jahre 1980 in München “gelogen” hat, wenn auch seine anfängliche Stellungnahme bezüglich Teilnahme an der damaligen Sitzung sich als falsch erwies. Immerhin, es handelt sich um ein Ereignis, das vierzig Jahre zurücklag und Ratzinger zum besagten Zeitpunkt bereits über 90 Jahre alt war. Wenn ich persönlich mich zu irgendeinem Fall aus der nicht unerheblichen Zahl von Verfahren, die ich z.B. im Jahre 1980 vertreten hattte, in irgendeiner Weise zu äussern hätte, so vermöchte ich mich ohne erneutes Studium der Aktenlage unter Umständen mit grosser Wahrscheinlichkeit an den Fall, zumindest auf Anhieb, gar nicht mehr zu erinnern, und schon gar nicht an irgendwelche Details. Ich bin noch lange nicht 90 Jahre alt und ich meine auch noch nicht dement. Es gibt manche Verfahren, die bleiben in der Erinnerung haften, andere versinken fast total in der Vergessenheit.
    Im Ürigen hat ein Faktencheck der einschlägigen Akten ergeben, dass aufgrund der bestehenden Aktenlage bzgl. der damaligen Sitzung nicht davon die Rede war, dass der besagte Priester im Bistum München wieder in der Seelsorge eingesetzt werden sollte noch dass er überhaupt aufgrund von sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen von seinem Heimatbistum in eine Therapie geschickt wurde. Offenbar ging es einfach um die Gewährung einer Unterkunft in einem Pfarrhaus. Zumindest lassen die Akten offenbar keinen andern gesicherten Schluss zu.
    Die besagte Anwaltskanzlei, welche das Missbrauchsgutachten für das Bistum München erstellt hatte, hielt ihrerseits, nachdem sie noch einmal mit dem Faktencheck konfrontiert wurde, explizit fest, dass ihre Darstellung im Gutachten, nicht, wie insinuiert, eine diesbezügliche Verurteilung Ratzingers bedeute.
    Anders sahen es viele Medien, die mit Ratzinger stante pede einen himmeltraurigen pästlichen Lügner und Vertuscher der Öffentlichkeit präsentierten.
    Selbst wenn man persönlich kein Mitglied der Kirche ist, lässt sich leicht feststellen, dass dieses äusserst schlimme Thema teilweise, gewiss nicht von allen, gegenseitig als kirchenpolitisches Instrumentarium, und zwar von seiten konservativ wie in progressiv ausgerichteten theologisch gebildeten Kreisen, verwendet wurde und wird.

  • Michael Bamberger sagt:

    Also lassen wir vorläufig mal die Münchner Story als mehr als fragwürdige Pendenz beiseite.

    Doch wie siehts mit den unter dem klerikalen Daumen gehaltenen Akten des vatikanschen Archivs aus?

    Und was ist von Ratzingers eisernem Schweigen zu halten (= Zustimmung?!) zu Sodanos unsäglicher Aussage anlässich der Ostermesse 2010?

  • stadler karl sagt:

    Ausgerechnt Kardinal Sodano war in diesem Thema teilweise ein scharfer Gegner von Ratzinger. Im Übrigen hatte sich Ratzinger zum Thema “sexueller Missbrauch in der Kirche” zu verschiedensten Orten in der Welt öffentlich glasklar, beschämt und verurteilend geäussert, auch im Jahre 2010, genau wie bereits früher und in keiner Weise solche Vorfälle gegenüber der Öffentlichkeit verschwiegen.

    Im März 2010 äusserste sich Kardinal Kasper gegenüber der Zeitung La Repubblica dahingehend, dass die Schuldigen verurteilt und die Opfer entschädigt werden müssten. Es sei gut, dass Papst Benedikt Klarheit schaffen wolle und eine “Null-Toleranz” gegenüber jenen verlange, die diesbezüglich schwere Schuld auf sich geladen haben. Auch diese Aussage weist auf entsprechende Spannungsverhältnisse innerhalb der Kurie hin.

    Der Vatikan-Korrespondent John L. Allen erklärte in April 2010 gegenüber der Frankfurter Rundschau, dass niemand so viel getan habe, den Missbrauchssumpf trockenzulegen wie Ratzinger. Er habe bereits früher strengere diesbezügliche Verfahrensregeln eingeführt, als noch niemand im Vatikan an das Problem herangehen wollte. Gemäss Allen handelte Ratzinger aus tiefem Entsetzen. Ratzinger stehe für den Bruch mit der früheren Kultur des Wegsehens, auch wenn seine Rolle als Aufklärer in den Medien völlig untergegangen sei.

    Ja, und Archive würde ich persönlich auch nicht einfach so zur Einsicht freigeben. Schiesslich ist die Missbrauchs-Thematik nur eines von sehr vielen Themen, worüber sie Aufschluss geben könnten. Dass da riesige Interessenkollusionen bestehen, ist sehr wohl naheliegend, genauso wie auch bei staatlichen Archiven.

  • Michael Bamberger sagt:

    Die Kritik an Joseph Ratzinger im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche konzentriert sich vor allem auf seine Rolle als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre (1981–2005) und später als Papst (2005–2013). Insbesondere gibt es Vorwürfe bezüglich seiner Verantwortung im Umgang mit sexuellen Missbrauchsfällen von Klerikern gegenüber Minderjährigen.

    Verzögerter und unzureichender Umgang mit Missbrauchsfällen: Ratzinger hatte in seiner Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation die Verantwortung, schwerwiegende Missbrauchsfälle zu behandeln. Kritiker werfen ihm vor, Fälle von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche nicht ausreichend verfolgt oder sogar gedeckt zu haben. Es gab Berichte, dass in einigen Fällen die Ermittlungen verschleppt wurden, anstatt rigoros gegen die Täter vorzugehen.

    Die “CDF” und der Missbrauchsskandal: Unter Ratzingers Leitung wurde die Kongregation für die Glaubenslehre für die Prüfung von Missbrauchsfällen zuständig, allerdings gab es Vorwürfe, dass der Fokus mehr auf dem Schutz des Rufs der Kirche lag als auf den Opfern. Kritiker werfen ihm vor, die schwerwiegenden Fälle nicht ernst genug genommen zu haben und stattdessen oftmals den Tätern zu helfen, etwa durch Versetzung an andere Orte, anstatt sie zur Rechenschaft zu ziehen.

    Wahrnehmung als “Reformer” ohne klare Maßnahmen: Zwar wurde Ratzinger in seiner Rolle als Präfekt auch als jemand wahrgenommen, der sich gegen Missbrauch aussprach und die Prävention stärken wollte. Doch die Umsetzung solcher Reformen und konsequentes Handeln blieben hinter den Erwartungen zurück. Während seiner Amtszeit als Papst verstärkten sich die öffentlichen Vorwürfe und die weltweiten Proteste gegen die mangelhafte Aufarbeitung des Missbrauchsskandals.

    Papst Benedikts Rücktritt und das Erbe des Missbrauchsskandals: Benedikts Rücktritt 2013 fiel zusammen mit der zunehmenden öffentlichen Diskussion über den Missbrauchsskandal. Auch wenn Benedikt sich später entschuldigte und das Leid der Opfer anerkennte, gab es weiterhin erhebliche Zweifel, ob er genug getan hatte, um den Skandal zu bekämpfen. Einige Kritiker sind der Meinung, dass er sich zu lange auf kirchliche Hierarchien und Strukturen stützte, die die systemische Vertuschung von Missbrauch begünstigten.

    Die Rolle des Vatikan unter Benedikt XVI.: Auch die Reformen zur Missbrauchsaufarbeitung, die unter Benedikt XVI. angestoßen wurden, wie etwa die Schaffung eines Vatikanischen Missbrauchsgerichts und die Schulung von Klerikern in Missbrauchsprävention, kamen unter Kritik, da sie teils als unzureichend und nicht tiefgreifend genug angesehen wurden.

    Insgesamt bleibt das Bild von Benedikt XVI. im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal ambivalent. Einerseits gab es Versuche, das Thema anzusprechen und Schritte zur Bekämpfung des Missbrauchs zu unternehmen, andererseits werfen Kritiker ihm vor, nicht genug getan zu haben, um das Ausmaß des Skandals zu begreifen und die Täter konsequent zur Rechenschaft zu ziehen.

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