Ohne Verzicht Energie-sparen
Ein Fremdwort macht die Runde: «Suffizienz». Es bedeutet, zu entdecken, dass «mehr» nicht immer besser ist. Dabei geht es darum, die nicht unendlichen Ressourcen effizienter zu gebrauchen: wirksamer, massvoller. Oder: genügsam (ohne Verschwendung) und dennoch genügend (ohne dass jemand Not leiden muss). Zwei durchaus nicht sehr originelle Beispiele:
- Das Büro und die Wohnung nicht so übermässig heizen, dass man im T-Shirt am Pult sitzen und umherspazieren kann; sondern einen warmen Pullover anziehen, der durchaus modisch, schick und elegant.
- Zwei Menschen, die am gleichen Ort arbeiten und in unmittelbarer Nähe wohnen, können im gleichen Auto zur Arbeit und zurückfahren. Was ja Kommunikation stiften kann.
Wir sehen: Effizient (wirksam) und suffizient (genügend) führen nicht zu schmerzhaftem Verzicht. Dazu der bekannte Umweltjournalist Marcel Hänggi im Blick auf ein vernünftiges mobiles Verhalten: «Weniger Stress, weniger Lärm, weniger Gestank – nichts davon wird man als Verzicht empfinden. Weniger Autos wünschen sich sogar die Autofahrenden …»
Quelle: In der Zeitschrift Energie & Umwelt der Schweizerischen Energiestiftung/SES
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