Ein Fremdwort macht die Runde: «Suffizienz». Es bedeutet, zu entdecken, dass «mehr» nicht immer besser ist. Dabei geht es darum, die nicht unendlichen Ressourcen effizienter zu gebrauchen: wirksamer, massvoller. Oder: genügsam (ohne Verschwendung) und dennoch genügend (ohne dass jemand Not leiden muss). Zwei durchaus nicht sehr originelle Beispiele:
Wir sehen: Effizient (wirksam) und suffizient (genügend) führen nicht zu schmerzhaftem Verzicht. Dazu der bekannte Umweltjournalist Marcel Hänggi im Blick auf ein vernünftiges mobiles Verhalten: «Weniger Stress, weniger Lärm, weniger Gestank – nichts davon wird man als Verzicht empfinden. Weniger Autos wünschen sich sogar die Autofahrenden …»
Quelle: In der Zeitschrift Energie & Umwelt der Schweizerischen Energiestiftung/SES
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant