Zwischenton: Mahlers 6.
Diesem Monumentalwerk kann ich gelassen begegnen: Seit gut drei Monaten höre ich mich – immer wieder – kreuz und quer durch die «Tragische». Nächsten Donnerstag wird es so weit sein, dass sie bei uns in der Tonhalle erklingen wird. Ein Zauber, wie er einem in der Symphonik selten begegnet, geht von ihr aus, dieses Rätselhafte und zugleich Bewegende, dieses quasi Moderne und doch nie Atonale, diese Synthese abendländisch-musikalischen Wissens und des Nicht-Verstehen-Könnens der Moderne und ihrer Herausforderungen. Vorfreude herrscht.
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