Zwischenruf zum Nachtkrapp
Gestern wiederholte SRF die düstere Folge zum Thema Pädophilie aus der Konstanzer Tatort-Reihe in der Mundart-Fassung (unter dem Titel «Der Schweizer Film» angekündigt, na ja, etwas frech). Ein Teil der Handlung spielt in der Ostschweiz. Dabei geschehen geographisch so schlimme Gräuel, dass dem Eingebornen der Mund nur noch offen steht. Von der Schwägalp zum Stoss wird munter hin und her geschwenkt, als lägen da 5 Minuten dazwischen. Dass die hochaktiven Kommissare und Entführer für diese Strecke gut 45 Minuten brauchen würden, wird verschwiegen. Ich hab einfach gelacht. Auch zur Frage, wie ein deutscher Ex-Sträfling zum Schlüssel eines alten Schweizer Armeebunkers kommt, gibt es keine Erklärungen…
Ansonsten: Gute Regie, gute Schauspieler, exzellente Einführung im U-Format in ein übles Thema.
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