Zum Nationalfeiertag
Nicht immer hat die katholische Kirche Schweiz eine so gute Möglichkeit, sich gesellschaftlich ausnahmsweise nicht blamieren zu müssen (sehr häufig der Fall, wenn römische Behörden und Kongregationen wieder einmal schreckliche bzw. peinliche Dokumente produzieren und sie in der Welt verbreiten), sondern sich im guten Sinn profilieren zu können wie bei der bevorstehenden Eidgenössischen Abstimmung über das Referendum gegen das revidierte Asylgesetz (24.September).Es geht um Ethik, Sozialethik, und mit ihr um die Rechte von benachteiligten Menschen. Wir kennen Mt 25 und können den Text gut variieren: «Ich war fremd in eurem Land und ohne Ausweise auf der Flucht, und ihr habt mich aufgenommen. Ich war fremd in eurem Land und ohne Ausweise auf der Flucht, und ihr habt mich gleich wieder aus eurem Land geworfen. Dann wird der König antworten …»Bischöfe wie Amédée Grab haben den Weg gewiesen, den wir Seelsorgende einschlagen müssen. Offensiv die Nein-Parole zur Abstimmung über das Asylgesetz vertreten, nicht nur im privaten Gespräch, sondern in der Predigt, im Pfarrblatt-Artikel, mit dem Aufhängen von Plakaten, mit der Beteiligung an Podiumsdiskussionen und und und …Was tust Du als Seelsorger/in?
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