Heinz Angehrn

Zu lang geschwiegen – russische Sinfonik

Schuldbewusst meldet sich der Bloggende an diesem Orte zurück. Es macht mir der Quasi-Druck, Bilder liefern zu müssen, Mühe, denn a) fotografiere ich eigentlich nie und b) sorgt mich, deswegen juristischen Ärger einzufangen. Doch zu lang geschwiegen ward hier doch.

Deswegen ohne Foto ein kultureller Rückblick: Am Sinfoniekonzert vom 20.November in St.Gallen ging es rein russisch zu und her. Es traten auf: Alexander Vedernikov – edel-beleibt und schwungvoll – am Stabe sowie Andrej Korobeinikov – voll engagiert – an den Tasten. Es kamen zu Gehör die beiden gegensätzlichen Protagonisten des Umgangs mit der Oktober-Revolution: Dmitri, der Bleibende und so das Opfer während Jahrzehnten, mit seinem ersten grell-frechen Klavierkonzert in c-Moll sowie Sergej, der Exiland, mit seiner überladen-üppigen Zweiten in e-Moll.

Man konnte fast alles: Geniessen, Lachen (bei Dmitri) und geistig Abdriften (bei Sergej). Ach ja: Der Mann an der Trompete sei nicht verschwiegen, Gregory Flynn, verantwortlich für die Soli im St.Galler Orchester.

29. November 2016 | 11:26
von Heinz Angehrn
Lesezeit : ca. 1  Min.
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