Heinz Angehrn

Zu beachten

Den Text erhielt ich zugesandt (Danke!):
«Nach einem Bericht der Niederösterreichischen Nachrichten, dass in der kleinen Weinviertler Pfarre Stützenhofen bei der Pfarrgemeinderatswahl ein in eingetragener Partnerschaft lebender junger Mann 90 Prozent der Stimmen erhalten hatte, war Feuer auf dem Dach der Erzdiözese Wien. Deren Sprecher vermutete sofort «Unregelmäßigkeiten» bei der Wahl und konstatierte, dass ein Leben in einer eingetragenen homosexuellen Partnerschaft so deutlich von der katholischen Glaubenslehre abweiche, dass dies einem Eintritt in den Pfarrgemeinderat entgegen stehe. Doch Kardinal Christoph Schönborn sah dies offenkundig anders und erkannte als Groer-Nachfolger die österreichweite Brisanz einer Entscheidung. Heimgekehrt von der Bischofskonferenz, erklärte er die Angelegenheit zur Chefsache. Er lud den Gewählten und seinen Partner zu einem Gespräch und einem gemeinsamen Essen ein.Der Bischofsrat – allesamt keine linksliberalen Revoluzzer, darunter bekanntlich auch ein ehemaliger Kurt Krenn-Protegé – entschied daraufhin einhellig für die Gültigkeit der Wahl.»
In den österreichischen Medien kann die Story (inkl. Aufzeichnung des Telefonats Kardinal-Pfarrer durch Letzteren, anscheinend traute er der Sache von Anfang an nicht) weiterverfolgt werden.

12. April 2012 | 10:53
von Heinz Angehrn
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