Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – Herzliche Einladung!
Zeit für Gespräche bietet die Sommerzeit wohl mehr als andere Phasen des Jahres. Dabei zu wünschen ist auch Zeit für Lebens- und Glaubenszeugnisse besonderer Art, wie sie sog. «Zeitzeuginnen» und «Zeitzeugen» bereithalten. Deren Erinnerungen und Erfahrungen können es Bischof Paul Wehrle (s. Konzilsblog vom 5., 6. und 7. Juni 2015) zufolge «der nachwachsenden Generation ermöglichen, den Geist des Konzils zu erspüren und sich ermutigen lassen, aus diesem Geist heraus unsere Zeit und Welt mitzugestalten. Denn diese Aufgabe ist nicht delegierbar – weder an frühere noch an spätere Generationen, weder an ein kirchliches Amt noch an dessen Träger; sie will von allen Christinnen und Christen heute angenommen und zugleich als Chance gesehen werden, der Frage nach Gott, die in unserer Gesellschaft so vielschichtig gestellt wird, die Antwort unseres Glaubenszeugnisses nicht schuldig zu bleiben.»
In diesem Sinne herzliche Einladung, an dieser Stelle in den kommenden Tagen einige Stimmen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu lesen – verbunden mit einer ebenso herzlichen Einladung zum Gespräch in Familie, Pfarrei, Ordensgemeinschaft und Verband!
(mq; Zitat: Paul Wehrle, Zum Geleit. In: Katrin Gallegos Sánchez, Barbara Henze, Thomas Herkert, Michael Quisinsky [Hg.], Aggiornamento im Erzbistum Freiburg. Das Zweite Vatikanische Konzil in Erinnerung und Dialog. Freiburg i.Br., Verlag der Katholischen Akademie Freiburg i.Br. 2011, 9f.).
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