Elisabeth Aeberli

Women's March weltweit – und in Zürich

Nach den Wahlen in den USA im November 2016 rief die Juristin Teresa Shook aus Hawaii zu einem Frauenmarsch nach Washington auf. Sie war, wie Zahlreiche, empört über die Art und Weise, wie der Wahlkampf geführt wurde. Rund eine halbe Million Menschen jeden Alters trafen sich am 21. Januar 2017 in Washington DC zum Women’s March. Der Protest geht weiter. Am 19. Januar 2019 wird zum dritten Mal der Women’s March in Washington DC stattfinden. Weltweit finden «Sister Marches» statt, so auch in Zürich.

Am Samstag 19.01.2019 um 18:00 findet auf dem Helvetiaplatz in Zürich eine bewilligten Demo statt. Die Veranstalterinnen schreiben dazu:

«Die Wahl Donald Trumps mobilisierte weltweit Millionen von Menschen. Die aggressiv frauen-, homo- sexuellen- und transfeindliche sowie rassistische Politik Trumps ist jedoch bei weitem kein Einzelfall. Sie reiht sich ein in eine weltweit zu beobachtende Rechtsentwicklung in Politik und Gesellschaft. Diese Rechtsentwicklung bekommen Frauen besonders zu spüren. Angriffe auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen gehen einher mit der Re-Etablierung von konservativen Wertevorstellungen. Antifeministische Forderungen und Provokationen gipfeln in sexistischen Vorstössen, die erkämpfte Errungenschaften zunichte machen. Doch je offensichtlicher die Rechtsentwicklung die Rechte bedroht, desto offensichtlicher wird auch die Notwendigkeit des Widerstandes. Beleuchten wir die dunklen Strassen mit Lampions und Fackeln. Solidarisch machen wir uns weltweit stark gegen Gewalt an Frauen, LGBTQI+ und häusliche Gewalt, für Menschenrechte insgesamt.»

Verschiedene Organisationen wie Amnesty International, TERRE DES FEMMES, JUSO Schweiz, cfd, allianceF, rufen dazu auf, an der Demo in Zürich teilzunehmen.

https://www.womensmarch.com/

 

13. Januar 2019 | 17:02
von Elisabeth Aeberli
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