Walter Ludin

Wird diese christlich-islamische Stimme wieder überhört?

Wetten, dass die folgende Erklärung in der Info-Flut untergeht. Vor allem, wenn irgendein islamistischer Idiot irgendwo eine Gräueltat verübt, bekommt er mehr Aufmerksamkeit als diese besonnene Stimme. Darum übernehme ich hier im Blog die wichtigsten Aussagen einer Konferenz im Vtikan.
Zwischen Christentum und Islam gebe es wesentlich mehr Verbindendes als Unterschiede, heisst es in der Erklärung zum Abschluss einer Konferenz des Päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog und des Royal Institute for Interfaith Studies, eines jordanischen Think-Tanks.
Die Gemeinsamkeiten in Glauben und Werten böten eine «solide Grundlage für friedliches und fruchtbares Zusammenleben»,
In der gemeinsamen Erklärung heisst es weiter, Islam wie Christentum könnten zu einer humaneren und zivileren Gesellschaft beitragen, wenn die Gläubigen ihren jeweiligen Prinzipien von Gottesverehrung und Nächstenliebe folgten. Christen und Muslime glaubten an eine von Gott gestiftete Menschenwürde mit unveräusserlichen Rechten; diese seien durch das Gesetz zu schützen.

9. Mai 2016 | 01:25
von Walter Ludin
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