«Widerwärtige» Arbeit besser bezahlen als interessante?
Ein Beitrag zur 1:12-Initiative
«Warum sollte man ausgerechnet jene Stellen besonders hoch dotieren, bei denen die Arbeit Freude macht? Und warum soll gerade die Arbeit schlecht entlohnt werden, die besonders widerwärtig ist?»
So fragte der ehemalige dt. SPD-Minister bereits vor 30 Jahren in seinem Buch «Wege aus der Gefahr». Könnte dies ein Beitrag zur schweizerischen 1:12-Initiative sein.
Für unsere ausländischen Freunde: Demnächst dürfen wir über die Juso-Initiative abstimmen, die verlangt, die höchsten Löhne in einer Firma dürften nur 12 mal so hoch sein wie die kleinsten. Vielorts sind sie über 100 mal so hoch.
Die Gegner sprechen von einem kommunistischen Vorstoss. Brisant: Vor etwa 30 Jahren war das Verhältnis noch 1:8!!!! Ob die Schweiz damals kommunistisch war, fragen die Befürworter.
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