Walter Ludin

Welche Schweiz wollen wir?

Wollen wir eine abgeschottete «Inselschweiz»? Oder eine weltoffene? Diese Fragen stellen sich im Hinblick auf den 1. August Schweizer Intellektuelle (darunter beispielsweise Guisep Nay) als Club Helvétique in ihrem «Manifest für eine offene und humanitäre Schweiz». Ein kurzer Auszug:
 
Die Schweiz hat in der Vorstellung der Mehrheit ihrer Bürgerinnen und Bürger die Gestalt einer Insel angenommen, an deren Gestade alle möglichen Übel der Welt anbranden und sie zu vergiften drohen. Sie ist im Begriff, sich in einen verstockten Nationalismus, eine neue Kleingeistigkeit und eine gefährliche Weltfremdheit zurückzuziehen.
 
Wählen wir eine weltoffene Schweiz, entscheiden wir uns dafür, die Grund- und Menschenrechte hochzuachten. Humanität und die Würde des Menschen müssen auch demokratischen Mehrheiten gegenüber eingefordert werden können – andernfalls unterscheiden sich diese nicht von der aristotelischen Pöbelherrschaft.
Gleichzeitig votieren wir für eine Schweiz, die sich als humanitäre Vorkämpferin und geachtete Vermittlerin für die Stabilisierung von Krisengebieten einsetzt und sich darum bemüht, den betroffenen Bevölkerungsgruppen mit Überlebenshilfe und Entwicklungszusammenarbeit neue Perspektiven zu öffnen.
Volltext und Link auf die Kurzfassung im «Magazin» (Tages-Anzeiger …):
http://www.clubhelvetique.ch/clubhelv/index.php
Es lohnt sich hinzuschauen…
 

1. August 2014 | 01:57
von Walter Ludin
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