Was zu den Kameras zu sagen ist
Wegen eines Artikels in des Schweizers blödesten Zeitung kommt nun unsere Kirche und Pfarrei ins Gerede. Das ist mir nicht nur angenehm. Denn wir waren in den vergangenen Jahren sehr selten Opfer von Opferstock-Mardern, da wir einen sehr aufmerksamen Mesmer haben, der seinen Kassen gut Sorge trägt. Und darum sind auch keinerlei drastische Massnahmen in der Kirche nötig.
Apropos: Da erhielten wir doch wahrhaftig Anrufe und Anfragen zum Thema, ob man in der Kirche nicht Überwachungskameras anbringen solle. Das ist ein derart perverser Gedanke, dass mir gleich übel wurde. Wenn irgendwo eine Überwachungskamera ethisch unmöglich verantwortet werden kann, dann in Gottes heiligem Bezirk. Wer da was sagt oder tut, betet oder überlegt, opfert oder nimmt, das geht nur ihn und Gott etwas an. Man lese Guareschi. (Ein ander Ding ist eine Alarmanlage, die einen wertvollen Kunstschatz hütet, das scheint mir akzeptabel.)
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


