Was kann ich für die Umwelt tun? Anregungen aus der Enzyklika
Solange die päpstliche Umwelt-Enzyklika in den Schlagzeilen war, wollte ich hier nicht auch noch darüber berichten und kommentieren. Nun aber versiegt das Medieninteresse allmählich. Es bleibt einiges zu tun, dass es nicht eine Eintagfliege wird … Darum hier einige konkrete Anregungen aus der Enzyklika, zusammengefasst und kommentiert von «Christ in der Gegenwart».
Christen, welche die «Umweltsorgen bespötteln» oder in Passivität verharren, können sich nicht auf den Papst berufen. Er will eine umfassende Umwelterziehung, die alle Ebenen des ökologischen Gleichgewichts zurückgewinnt: «das innere Gleichgewicht mit sich selbst, das solidarische mit den anderen, das natürliche mit allen Lebewesen und das geistliche mit Gott».
Das oft belächelte Bei-sich-im-Kleinen-Anfangen würdigt er als grossherzige und würdige Kreativität, die das Beste des Menschen an den Tag legt. Einen bedeutenden Einfluss auf den Umweltschutz habe «die Vermeidung des Gebrauchs von Plastik und Papier, die Einschränkung des Wasserverbrauchs, die Trennung der Abfälle, nur so viel zu kochen, wie man vernünftigerweise essen kann, die anderen Lebewesen sorgsam zu behandeln, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder ein Fahrzeug mit mehreren Personen zu teilen, Bäume zu pflanzen, unnötige Lampen abzuschalten». So verändert sich die Welt. Nicht nur, weil ein heilsamer Druck auf die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft ausgeübt wird, sondern weil diese Handlungen Gutes in der Gesellschaft verbreiten, «das über das Feststellbare hinaus immer Früchte trägt, denn sie verursachen im Schoss dieser Erde etwas Gutes, das stets dazu neigt, sich auszubreiten, manchmal unsichtbar».
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