Was in Savognin endete VII
Etwa Mitte dieses Jahres realisierte Ingo endlich, dass die Stimmung im Hause etwas schief war. Er war aber nicht der Einzige, der so lange brauchte. Tobias stand meist über oder neben den Dingen, war ein fröhlicher Luftikus und für gute Gespräche immer zu haben. Aber Tobias schien nicht einmal zu wissen, dass Armin diesen Kurs hätte besuchen sollen, und wenn er es gewusst hatte, dann schien er es vergessen zu haben. Mélanie war gar nie ganz Mitglied ihrer Gruppe, sie kam später und ging früher, war auch gar nicht in einem Praktikum, sondern am Ort, an dem sie arbeitete, schon seit Jahren voll angestellt und hatte ihrer Mutter zu betreuen. Sie war eigentlich gar nicht richtig anwesend und abends bei den ernsthaften Gesprächen bei Wein (Ingos Wahl) und Bier (das war Adrians Getränk) schon wieder weg. Doch es lag etwas in der Luft. Gereizt war der Umgangston zwischen Johannes und Hella, seltsam vertraulich manche Gespräche zwischen Adrian und Hella umgekehrt. Und in diesen Gesprächen fiel gelegentlich der Name Armin. Also doch, alle wussten etwas, und man sprach nicht darüber.
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