Vorschläge zur Diskussion gestellt
Hans Küngs Strategie zur Durchsetzung von ReformenEs vergingen zwar schon einige Wochen, seit Hans Küng an einer Veranstaltung in Passau diese Vorschläge gemacht hat. Aber ich kenne niemanden, der sich dazu geäussert hat. So stelle ich sie hier zur Diskussion:
1. Möglichst viele Pfarrer und Diakone mögen sich als Gruppen oder als Einzelne der österreichischen Pfarrerinitiative anschließen. 2. In den Gemeinden mögen sich Reformgruppen von Frauen und Männern bilden, welche die Reformen auf Gemeindeebene vorantreiben. 3. Priesterlose Gemeinden sollen nicht nur Wortgottesdienst halten, sondern auch priesterlose Eucharistiefeiern: Erst nach dem gemeinsam gesprochenen biblischen Abendmahlsbericht die Kommunion austeilen. 4. Die Kirchenspaltungen zwischen den Ortsgemeinden sollen aufgehoben werden (nach Bruchsaler Vorbild). 5. In den diözesanen und nationalen Gremien sollen die Reformen auch deutlich an die Adresse der Bischöfe gerichtet werden. 6. Die Reformvorschläge sollen von den Bischöfen an den Papst weitergereicht werden. 7. Das Internet soll zur Vernetzung der Kommunikation und zu gemeinsamen Aktionen für Reformen genutzt werden.———————————————————————————————————-Zu Punkt 3: Er scheint sehr gewagt zu sein. Aber schon vor 20 Jahren hat ein progressiver österreichischer Priester vorgeschlagen, Brot und Wein auf den Tisch (Altar) zu stellen und den biblischen Einsetzungsbericht laut zu lesen. Schliesslich könne niemand verbieten, die Bibel vorzulesen …
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


