Versand der Schemata
Im Mai 1962 schlägt der Sekretär der zentralen Vorbereitungskommission Pericle Felici dem Papst vor, die vorbereiteten Schemata (Vorbereitungstexte, die dem Konzil als Diskussionsvorlagen dienen sollten) auf 20 Texte zu reduzieren, von denen sechs den Bischöfen im Juli zugestellt werden könnten. Am 10. Juli 1962 sendet er dem Papst sieben Schemata zu. Am 13. Juli 1962 entscheidet Papst Johannes XXIII., dass diese sieben Schemata an die Bischöfe versandt werden sollen. Es handelt sich um die Schemata betr. die Themen Offenbarung, Reinerhaltung des Glaubens, christliche sittliche Ordnung, Keuschheit, Ehe, Familie und Jungfräulichkeit, Liturgie, Kommunikationsmittel und Einheit der Kirche mit der Ostkirche. Sie werden gegen Ende August bei den Bischöfen eintreffen.Wie die Mitglieder und Konsultoren der Vorbereitungskommission zum Liturgieschema feststellen müssen, sind in dem versandten Dokument zu wichtigen Punkten Veränderungen vorgenommen worden. So ist z.B. die vorgesehene Dezentralisierung der Vollmacht hinsichtlich liturgischer Texte auf ein Minimum reduziert worden. Zu Beginn des Konzils werden die Konzilsväter über diese Eingriffe in Kenntnis gesetzt und der ursprüngliche Text wird als Arbeitsgrundlage verteilt.(emf; vgl. Wittstadt, in A 1,462-472)
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