Vergesst die riesengrosse Mehrheit der Muslime nicht!
In diesen Tagen gelingt es den Mörderbanden vom «IS» schon wieder, die Schlagzeilen der Weltpresse zu monopolisieren. Vergessen werden wieder einmal die gemässigten Muslime; die riesengrosse Mehrheit.
Dazu schreibt man lieber Kollege Xaver Pfister im «aufbruch» höchst Bedenkenswertes an die Adresse der Kirche, die seiner Meinung nach «die Muslime im Regen stehen lassen.» Sein Beitrag gipfelt in drei Forderungen:
Die Kirchen sind dreifach gefordert
Zunächst gälte es festzuhalten: Keine Religion, die nicht irgendwann auch Gewalt gegen Fremde ausgeübt hat. Es ist ungenau zu behaupten Terroristen und Gewalttäter missbrauchten die Religion. Keine Religion, die unter ihren Gläubigen nicht auch zu Gewalt neigende und gewalttätige Menschen hat. Deshalb muss jede Religion, durch den Feuerbach der Religionskritik hindurchschreiten. Religion, die die Religionskritik nicht als notwendige Begleiterin an ihre Seite nimmt, ist gefährlich, gewaltanfällig.
Der alltägliche Austausch mit den Gläubigen in den verschiedenen Moscheen wäre dringend aufzunehmen. So wäre zu entdecken, dass Muslime und Musliminnen Menschen sind wie wir Christinnen und Christen, mit ihren Sonnen- und Schattenseiten.
Das Bemühen der Muslime um die öffentliche Anerkennung des Islams, wie das Schweizer Soziologe iranischer Herkunft und Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS) Farhad Afshar formuliert hat, müsste von den Kirchen aktiv unterstützt werden.
Volltext: http://www.aufbruch.ch/4833 Unbedingt lesen.
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