Vatikan: Müller im Befehlston; und: Jubel über viele Beichten.
Glaubenskongregations-Müller schreibt im Befehlston: «Aufgrund der genannten Divergenzen ist der Entwurf der Handreichung zurückzunehmen und zu überarbeiten, damit nicht pastorale Wege offiziell gutgeheissen werden, die der kirchlichen Lehre entgegenstehen.»
Dazu schreibt mein Blog-Kollege vom ZDF: Was ist das für ein Tonfall? Kommt darin die «dienende Funktion» der Kurie für die Weltkirche zum Ausdruck, die in den vergangenen Monaten selbst von Papst Franziskus immer wieder betont wurde?
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«Sehr viele Pilger wenden sich in den verschiedenen päpstlichen und städtischen Kirchen von Rom wieder dem Sakrament der Beichte zu. Unsere Beichtväter berichten uns enthusiastisch, dass sich sehr viele der Pilger, die mittwochs zur Generalaudienz kommen oder sonntags zum Angelus, mit grösserem Vertrauen und einem stärkeren Sinn der Reue zum Sakrament der Beichte begeben, «berichtete der Leiter der Apostolischen Pöitentiarie, Krzysztof Nykiel.
Auch aus anderen Teilen der Welt berichten Beichtväter, dass immer mehr Gläubige, die sich lange in keinem Beichtstuhl mehr hätten blicken lassen, jetzt doch wieder Mut zum Beichten schöpften, betont Nykiel.
Diese neue Welle hat die Schweiz offenbar nicht erreicht; jedenfalls nicht Luzern. Als ich gestern den ganzen Vormittag in unserem Kloster (so etwas wie das Beichtzentrum unserer Stadt! – Beicht-Pikett-Dienst hatte, kam keine einzige arme Seele ….
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