Trotz allem: Fortschritte im Vatikan; (betr. Befreiungstheologen)
Gewiss, mit den Reformen geht es in der Kirche trotz Papst Franziskus zu langsam vorwärts. Aber immerhin hat sich unter dem Papst aus Argentinien gerade auch betr. Befreiungstheologen einige geändert:
– Romero wird endlich selig gesprochen
– Helder Camaras Seligsprechung wurde in die Wege geleitet.
Beides unter den letzten Päpsten kaum denkbar. Auch Folgendes nicht: Die praktische Rehabilitierung von Guitierrez (von seinen Anhängern zärtlich «Gustavito» genannte!). Er ist bekanntlich in recht fortgeschrittenen Alter Dominikaner geworden – um den Verfolgungen seines Bischofs zu entgehen!!!
Eine Agenturmeldung: Der «Osservatore Romano» hat den Vater der Befreiungstheologie zur Feder gebeten: So verweist Gustavo Gutierrez in der aktuellen Ausgabe der päpstlichen Zeitung auf die unverminderte Aktualität dieser vom Vatikan lange beargwöhnten Bewegung hin. Das soziologische Verständnis von Armut, das der Befreiungstheologie ursprünglich zugrunde liege, sei auch heute noch gültig, «trotz unserer Grenzen», schreibt der peruanische Dominikaner in einem Gastbeitrag.
Armut sei im Zeitalter der Globalisierung kein rein wirtschaftliches Phänomen mehr, so Gutierrez. Sie habe auch ethnische, kulturelle und geschlechtsbezogene Aspekte. Diese Vielgestaltigkeit der Armut habe bereits die Befreiungstheologie diagnostiziert. Sie definiere all jene als arm, denen die Gesellschaft Rechte und Würde vorenthalte und die so zu einer «Nichtperson» würden.
Nochmals: Übersehen wir solche Fortschritte in Bezug der Befreiungstheologen nicht…..
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