Traditionalisten
Willkürliche AuswahlDass die «Traditionalisten» willkürlich eine bestimmte Epoche der Geschichte auswählen und diese als unabänderlich und für ewige Zeiten verpflichtend erklären, weiss man zur Genüge. Es schadet nichts, dazu das folgende (ebenfalls nicht unbekannte) Beispiel zu erwähnen; aus dem neu gestalteten St. Galler Pfarrblatt über die Liturgiereform des Konzils:»… Statt des bisherigen Lateins wurde ausserdem die Volkssprache möglich. Dabei handelt es sich insofern nicht um eine Neuerung, als die Liturgiesprache ursprünglich nicht Latein war, sondern Griechisch. Man führte das Latein gerade deswegen ein, weil es in Rom die Volkssprache war und der Gottesdienst verstanden werden sollte, blieb dann aber beim Latein bis zur Liturgiereform.»
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