Heinz Angehrn

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2.32 Versuch, dieses Argument unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft durchzuhalten.2.321 Seine Zeichenhaftigkeit.2.3211 Die Menschen schätzen Seelsorger, die viel Zeit für sie haben.2.3212 Die auch zu absurden Zeiten erreichbar sind (Weihnachten, Nächte).2.3213 Die anders als bei Nummer 143 Gesicht und realen Namen haben.2.3214 Die das Charisma des Da-Seins und des geduldigen Zuhörens haben.2.3215 Das kann schon als Jesus-Nachfolge in concreto erlebt werden.2.322 Seine Umsetzbarkeit2.3221 Das Charisma des Da-Seins ist wohl nicht das primäre Motiv, Theologie zu studieren und in der Kirche als Seelsorger zu arbeiten2.32211 Die Freude an schöner Liturgie ist etwas anderes.2.32212 Tolle Erlebnisse in kirchlicher Jugendarbeit ebenso.2.32313 Selbst der ethische Gehalt der Botschaft kann auch schwerpunktmässig anders verstanden werden (politisch, ökologisch etc.).2.3222 Dieses Charisma kann aber im Verlauf des Studiums erkannt werden oder auch reifen.2.3223 Dafür brauchen wir Regenten, Spirituale und begleitende Therapeuten, die dies erkennen.2.3224 Und einen jungen Mann, der bereit ist, solche Selbsterkenntnis auch radikal umzusetzen.2.32241 Wieder der Ärger, der Stachel im Fleisch der Kirche.2.32242 Warum nur ein Mann, nicht auch eine Frau?2.32243 Haben nicht wohl mehr Frauen als Männer dieses Charisma?2.32244 Ja: Fänden sich wohl nicht mehr Frauen als Männer zu einem so begründeten freiwilligen Zölibat?2.32245 Absurd! Die Kirche will nicht. Basta.2.323 Sein Wert2.3231 Analog der Ehelosigkeit der Ordensleute.2.3232 Aber in der Ungeschütztheit der rauen gesellschaftlichen Wirklichkeit.

29. Mai 2010 | 08:13
von Heinz Angehrn
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