Teresa von Avila
Heute der dritte Abend der diesjährigen Reihe «Theologie heute» zum Thema «Grosse Mystiker/innen». Nachdem wir mit Hildegard und Meister Ekkhard noch tief im Mittelalter steckten, bricht nun mit Teresa (und nach ihr mit Juan de la Cruz) irgendwie schon die Neuzeit an, auch wenn sie noch fast 200 Jahre entfernt war/ist. Die Sprache, so merke ich, gleicht viel mehr schon der unseren, auch ist deutlich mehr Subjektivität zu spüren/hören. Umgekehrt ist Teresa mit dem immer wiederkehrenden Thema der Dämonen dann auch wieder weit weg von uns. Aber – so überlege ich etwas finsteren Sinnes – kennt die Neuzeit nicht auch ihre Dämonen? Und wenn diese wie bei Teresa mit psychosomatischem Leiden verbunden sind, hat sich die Zeit wirklich so fest gedreht?
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