(Steuer)Geschenke für Superreiche
Ein sehr reicher Ausländer kann mit den Schweizer Behörden aushandeln, wie viel (besser: wie wenig) Steuern er bezahlen will. Dies ist kein Witz, sondern das Prinzip der «Pauschalsteuer». Ende November können wir darüber abstimmen, ob es so bleiben soll. Dazu Frank A. Meyer im «Blick»:
Statt dass reiche und superreiche Ausländer mehr Steuern zahlen, wie es für reiche und superreiche Schweizer gilt, zahlen sie in Kantonen mit Pauschalsteuerregime kaum noch Steuern – weniger als Handwerksmeister, kleine und mittlere Unternehmer oder gut verdienende Arbeitnehmer.
Ingvar Kamprad, Herrscher über Ikea, residierte 37 Jahre lang in der waadtländischen Gemeinde Epalinges. Sein Vermögen wurde auf 42 Milliarden Franken geschätzt. Er zahlte in der Schweiz nie mehr als 200 000 Franken Steuern. Wären sein Reichtum und dessen Erträge ordentlich besteuert worden, hätte er über hundertmal mehr in die Kassen von Gemeinde, Kanton und Bund entrichten müssen.
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