Walter Ludin

Statt Gehässigkeiten ...

.. gegenüber den Muslimen …Am 18. Febr. habe ich hier auf einen Leserbrief im Pfarrblatt TG/SH hingewiesen, in dem ausführlich zitiert wird, was im Koran Schlimmes steht. Ich habe daran erinnert, dass Ähnliches auch in der Bibel gefunden wird. Der Briefeschreiber namens Bucher wirft mir nun in einem gehässigen Kommentar vor, gehässig zu sein….Soeben habe ich im heutigen KIPA-dienst ein Gespräch gelesen mit der muslimischen Soziologin N. Kelk. Daraus ein Abschnitt:
Frage: Was ist der Koran für Sie?Kelek: Ein Buch, das von Menschen geschrieben wurde und in dem vieles steht, was heute keine Relevanz mehr haben kann, so zu den Themen Frauenrechte und Religionsfreiheit. Der Islam kann sich nur verändern, wenn er sich von der Vorstellung löst, alle Koranverse seien wörtliche Offenbarungen Allahs, die ewig gelten und genau befolgt werden müssen. Religion ist für mich dazu da, den Menschen bei der Suche nach persönlichem Lebenssinn zu helfen. Sie sollte Menschen nicht in Kollektive spalten wie Mann-Frau, Gläubige-Ungläubige. Wer darauf verzichtet, kann im Koran auch Positives finden, was sich mit der Idee menschlicher Freiheit vereinbaren lässt.
————Es wäre vernünftiger, solchen Menschen Gehör zu verschaffen als «Unvernünftiges» aus dem Koran an die grosse Glocke zu hängen ….

24. Februar 2012 | 20:05
von Walter Ludin
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