Hans Leu

Schweiz +Namibia im Vergleich / May 2018

Es war mir + Ailly + Moni gegoennt in der CH Ferien zu machen. Das Schengen Visa fuer Mo + Ay zu erhalten war ein Drama (obwohl sie beide den biometrischen Pass schon haben). Das Sicherheitstheater zeigt Dir wie ernst sie Dich als moegliche Gefaehrdung einstufen. Die Laenge der Flugreise verstaerkt das Eingequetschtsein in der Economy (fast wie beim Viehtransport). Aber manchmal macht die Naehe den Flugpartner interessant. Der Durchgang im Flughafen dann spiegelt den Luxus der Welt. Im Warten auf das Gepaeck spuerst Du, wie auch die Fluggesellschaften den Zwaengen der Zeit ausgeliefert sind: bei gut Glueck wird Dir nichts gestohlen und der Zollbeamte schaut nicht nach.
Dann bist du, befreit von all den Reise-Buerden im ver- heissenen Land; diesmal im Unter-Bahnhof Zuerich – es wird Dir klar: im Flugzeug oben; im Zug unten oder im Tunnel; im Auto noch in der Landschaft; im Velo bist Du zwischendurch beguenstigt; als Fussgaenger bist Du privilegiert eberall.

Stopp in Fluelen: ein vielversprechender Seehafen und ein SBB-Relict. Altdorf aber macht sich praechtig… wie Otjiwa:
ein Dorf auf dem Weg zur Stadt.

In der CH explodiert gerade der Fruehling, in Na kommt er
gewiss (Sept/Oct), aber zaghaft-zart und – oh wunder – obwohl es seit April kaum noch regnete. In der Landschaft trotzt der Gegensatz: saftig-gruen – staubigtrocken; weit in der Flaeche – hoch im Gebirge; sprudelnde Fluesse + vertraeumte Seen – ein weiter kalter Meeresstrand + trockene Flussbeete. Fuer die Turisten kennen beide noch: herzzerreissende Sonnenunter-
gaenge + luxurioese Lodgen/ Hotels.

Die Bevoelkerung in der CH ist dicht + zielgerichtet + erfahren + rechtschaffen + diszipliniert – in Na ist sie duenn versiedelt + lebensfrohspontan + jung-vertraeumt + unter-
beschaeftigt + sehr sprachen-und kulturvielfaeltig; und die Tierwelt in CH + Na ist also sehr kontrast-faehig (cf. ZH-Zoo  + Etosha).

Die Ereignisse in der CH sind transparent + publiziert, in Na undurchsichtig + rumor. Die Korruption gilt in Na als gross- artig + die Abzocker werden nicht belaestigt – in der CH scheint die Rechtssicherheit gewaehrt + vieles ist im Griff, was in Na sich durchschlaengelt.

In die Kirche (katholisch)  gehen beide Laender um zu beten (im Sinne der demuetigen Bitte: «tu doch dies + das; gibt doch jenes + etwas mehr»); dabei zeigt die CH in den Kirchen wunderbar musikalische und liturgische Auffuehrungen fuer ein stummes Volk, das sich wie Diaspora verzettelt und verliert. In Na sing + jubelt das Volk in den Kirchen oder Huetten oder unter dem Baum; waehrend die Liturgie aechzt und die Predigt oft unverstanden trotzdem beklatscht wird.
Priesterlose Sonntags-Gottesdienste sind in Na normal, in der CH zunehmend.
Die kleine CH + das weite Na koennen sich gegenseitig viel geben – meine Vergleich-Sicht subjektiv in Worte gefasst ist noch nicht objektiv in einem Bildband gezeichnet.
cf. www.leu-apcnamibia.blogspot.com (Blog Tb 180523-10)

Wasser + Berge
24. Mai 2018 | 13:05
von Hans Leu
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