Ritornato
Aus zweiwöchigen Vor-Frühlings-Ferien zurückgekehrt, braucht der Schreibende noch etwas geistigen Anschub, um sich in Robinsons Schlusskapitel hinein zu knien. Deshalb zu Beginn ein kurzer Kommentar zu Hansjörg Schneiders Hunkeler-Romanen:Habe soeben in den Ferien «Flattermann» (1995, Lübbe) wiedergelesen und vorgelesen. So eine lebendige Sprache, so kräftige Bilder. Und diese sanfte Melancholie, die über der Handlung schwebt, den Kommissär und sein Verstehen eines Suizids, der gar nicht hätte sein müssen, prägt.Schneider ragt weit über irgendwelche Banal-Literatur heraus, das ist grosse Klasse. Mögen ihm noch viele produktive Jahre gegönnt sein (wenn er allerdings so lebt, wie seine Hauptfigur es tut, müssen wir uns sorgen).
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