Ritornato
Nachdem hier viel nostalgisches Lokalkolorit verbreitet wurde und nachdem sich das Engadin und vor allem der Ticino als äusserst sonnig erwiesen haben, nun zurück zum Alltag, auch zum alltäglich Geschriebenen. Doch noch in Verbindung mit Bisherigem einiges zu «es endet»:
– Es endet wohl der Ärger um den Herrn Williamson. Er entpuppt sich als traurige Gestalt mit einem queren Denken. Seine eigenen Leute rücken von ihm ab, weil er der «grösseren Sache» schadet. Es bleibt die Frage, wer denn die Leute sind, die ähnlich wie er denken. Wohl Israel-feindliche historische Revisionisten von links und rechts.
– Es endete die Fasnacht. Gut so, back to the fundamentals. Es gibt sowohl politische wie ethische Fragen, die mit Schnitzelbänken nicht zu lösen sind. Es bleibt die Frage, warum St.Gallen die Institution des «Födle-Bürgers» nicht von der Fasnacht loslöst. So ein Orden für Zivilcourage fern aber aller Heiterkeit, das wärs doch!
– Es endet nicht die Sorge um die Kirche. Wenn wir Williamson vergessen könnten, bliebe die Frage, ob die katholische Kirche anerkannte Institution im Dialog der Religionen und Weltanschauungen bleiben oder zur fundamentalistischen Gemeinschaft verkommen will.
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