Thomas Kyburz-Boutellier

Religiöse Symbole im öffentlichen Raum

Ein ständig wiederkehrendes Beispiel für den Ausverhandlungsprozess der Rolle von Religion(en) in einer säkularen Gesellschaft liefert die Debatte über die Bedeutung des Kreuzes im öffentlichen Raum. Dabei steht u.a. der kulturelle wie politische Stellenwert des Christentums als «Mehrheitsreligion» zur Diskussion, zugleich aber auch die Bedeutung religiöser Überzeugungen schlechthin für unsere Gesellschaft. Dies wird auch in der Diskussion über die religiösen Symbole anderer Religionsgemeinschaften (Minarett, Kopftuch, etc.) sichtbar. Die Frage nach der weltanschaulichen Neutralität des Staates verbindet sich dabei mit dem Interesse, Religionen für staatsbürgerliche Interessen in den Dienst zu nehmen. Damit verbunden sind komplexe Transformationsprozesse: Zwischen säkularem Staat und religiösen Gemeinschaften, aber auch zwischen den Religionen. Ihnen will die Tagung nachgehen. Der Studientag bietet einen Überblick über die aktuellen Fragestellungen und versucht einen Ausblick auf zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten für einen säkularen Staat. Dabei wird die Frage, wie Religionen und ihre Symbole gut integriert werden können, von zentraler Bedeutung sein.
Am 6. April 2011 im Bildungszentrum St.Virgil Salzburg
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28. Januar 2011 | 11:36
von Thomas Kyburz-Boutellier
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