Walter Ludin

Rauber versteht den Schweizer Sonderweg

Der künftige Kardinal Karl-Josef Rauber wirbt dafür, den Schweizer «Sonderweg» in der Kirche anzuerkennen:
Seine Zeit als Nuntius in der Schweiz sei «schon herausfordernd» gewesen. Aber der künftige Kardinal meint: «Man muss die Schweizer verstehen! Sie sind demokratisch durch und durch, und dann sehen die das in der Kirche genauso. In Rom wird das nicht immer verstanden, weil es kein Land gibt, das damit vergleichbar wäre – aber man muss die Schweizer verstehen.» Die Kirche vor allem in der deutschsprachigen Schweiz habe eine «Struktur, die durchaus möglich ist in der Kirche»: «Wieso soll man das alles von den Geistlichen her regeln? Man könnte das auch durchaus von Laien her regeln, zumal die ganzen Vermögensfragen… auf Diözesan- wie auf Pfarrebene.»

14. Februar 2015 | 01:59
von Walter Ludin
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