Rassismus in Israel (Fortsetzung)
Warum er Israel als rassistisch bezeichnet, schreibt Na’eem Jeenah im Beitrag, den ich bereits am Samstag zitiert habe:
«Der Grossteil des Landes in Israel kann heute von israelischen PalästinenserInnen nicht erworben werden und gehört der «jüdischen Nation», die über die ganze Welt verteilt lebt und auch Menschen einschliesst, die noch nie in Israel waren und unter Umständen auch nie nach Israel reisen werden. Aus diesem Grund betrachte ich das israelische System mit seiner ethnischen Fokussierung in gewisser Weise als noch schlimmer als das südafrikanische Apartheidsystem. Der israelische Staat dient einer bestimmten ethnischen Gruppe nicht nur im Staatsgebiet selbst, sondern auch ausserhalb.»
Darum die Folgerung: «Deshalb halte ich die israelische Staatsstruktur trotz einiger demokratische Merkmale wie freier politischer Wahlen, Medienfreiheit und Unabhängigkeit der Justiz für zutiefst undemokratisch. Das heutige Israel hat ganz bestimmt nichts mit einer wahren Demokratie gemein.»
«In Israel die politischen Rahmenbedingungen zu ändern und die Grundrechte der palästinensischen Bevölkerung durchzusetzen»: Dies ist das Ziel der BDS-Kampagne, die vor zehn Jahren gegründet wurde:
www.bds-info.ch
Es lohnt sich hineinzuschauen (allerdings: die Antisemitismus-Keule folgt bestimmt, auch in diesem Blog….)
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