Alceste parle

Heute wird der hier Bloggende in die Geheimnisse eingeführt, wie einem Blog-Beitrag ein Foto beigefügt werden kann, ohne dass dies grossen Aufwand bedeutet. Deshalb starte ich wieder mit dem Vorsatz, häufiger zu schreiben. Ich schlüpfe dazu zu Beginn in die Rolle des Alceste aus Molières 1666 uraufgeführtem «Le misanthrope» und möchte hier darlegen, was mich an der Jetzt-Welt, in der ich zu leben gezwungen bin, anekelt und beelendet, und damit natürlich auch, warum und wovor ich im August 2018 für immer fliehen werde (zwar leider nicht an die Westküste, aber wenigstens ins Val Malvaglia). Vier Stränge der Argumentation, warum diese Welt und Gesellschaft so widerlich ist, folgen hier:
a) Die ständige Duzerei
b) Der Zwang zum Vernetzt-Sein-Müssen
c) Die ständige Küsserei
d) Das faschistoide Massenverhalten
Es soll dargelegt werden, warum ich der Meinung bin, dass wir es nicht mehr mit dem homo non semper sapiens, sondern mit dem homo saepe stupidus zu tun haben. Und als PS: Auch Celimène konnte Alceste nicht von seiner Haltung abbringen. Versuchen Sie es also nicht.

Heinz Angehrn

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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