Exhortationen

Am 14. September 1963 richtete Paul VI. zwei gleichartige Briefe an die Bischöfe, einen, der auch die Gläubigen betrifft, und einen zweiten, der eher persönlich geprägt ist. Nach Alberto Melloni (A III, 15) enthalten diese keine bedeutsamen Botschaften, sondern waren offenbar eher eine Pflichtübung. Der Brief «Cum proximis» wiederholt die Ermahnungen zum Gebet und zur Busse, wie Johannes XXIII. dies schon ein Jahr zuvor zur Eröffnung des Konzils getan hat. Den Gläubigen empfahl Paul VI. das Fasten, um damit Gottes Hilfe zu erflehen, offenbar mit einer gewissen Angst Pauls VI. verbunden, dass sich der Wille Gottes nicht genug manifestiere.
(ufw)
 

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