«Die ersten zehn Tage nach der Papstwahl vom 21. Juni 1963 waren ein regelrechtes Feuerwerk» (J. Grootaers in: A II, S. 608). Schon in der Rede vom 21. Juni 1963 betonte Papst Paul VI., dass die Fortsetzung des Konzils der wichtigste Teil seines Pontifikats sei (vgl. Konzilsblog von diesem Tag). Am 27. Juni 1963 schliesslich legte Paul VI. die Wiedereröffnung des Konzils auf den 29. September 1963 fest – ein sehr anspruchsvolles Ziel. «Damit war für die Arbeiten der Versammlung nur so viel Zeit verloren gegangen, wie sich aus dem Tod des alten Papstes und der Wahl eines neuen ergeben hatte. Die Festsetzung dieses Datums war also als Signal zu verstehen: Die Versammlung sollte unbeirrt fortgesetzt werden. Paul VI. traf damit eine autonome Entscheidung» (Jörg Ernesti).
(ufw; Jörg Ernesti: Paul VI. Der vergessene Papst, Freiburg im Breisgau 2012, 82)
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