Es gibt viele lange, tiefschürfende (sozial)ethische Abhandlungen über die Sterbehilfe/den Alters-Suizid. Ich möchte hier etwas kürzer und einfacher argumentieren; und zwar mit schwarzem Humor.
In einer Sammlung von Cartoons von Thomas Plassmann aus dem Jahr 2001 finde ich Folgendes:
Ein alte Frau sagt, sie überlege sich, ob sie noch einen Beitrag für die Gesellschaft leisten könne. Darauf ihr Sohn: «Mutter, denk nicht immer ans Sterben.»
Im gleichen Büchlein noch makabrer:
Eine Frau steht auf dem Fenstersims eines Hochhauses. In der Sprechblase: «Rentnerschwemme! Kostenfaktor! Milliardenverlust!» Ihr Sohn beschwichtigt sie: Ganz so wars ja nun auch wieder nicht gemeint, Oma!»
Ich denke, ich muss hier nichts hinzufügen.
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant