Papst Franziskus thematisierte am 16. April und erst wenige Tage nach seinem Amtsantritt die Rezeption des Konzils. Er sprach davon, dass es noch «mangelhaft verwirklicht» sei. Mit klaren Worten kritisiert er den Stillstand in der Kirche:
«Heute, 50 Jahre danach, müssen wir uns fragen: Haben wir da all das getan, was uns der Heilige Geist im Konzil gesagt hat? In der Kontinuität und im Wachstum der Kirche, ist da das Konzil zu spüren gewesen? Nein, im Gegenteil: Wir feiern dieses Jubiläum und es scheint, das wir dem Konzil ein Denkmal bauen, aber eines, das nicht unbequem ist, das uns nicht stört. Wir wollen uns nicht verändern und es gibt sogar auch Stimmen, die gar nicht vorwärts wollen, sondern zurück: Das ist dickköpfig, das ist der Versuch, den Heiligen Geist zu zähmen. So bekommt man törichte und lahme Herzen.»
(ab; http://blog.radiovatikan.de/der-heilige-geist-drangt-und-wir-sind-bequem/ )
Konzilsblogteam
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