Die Enzyklika Pacem in terris gibt noch lange zu reden. Am 5. Juni 1963 begegnet Jan Willebrands, Sekretär des Sekretariates für die Förderung der Einheit der Christen, dem Theologen Pietro Pavan, der während der Konzilsjahre als Dozent für Moraltheologie an der Lateranuniversität und als Konzilsberater tätig war.
Er hatte an der Enzyklika Pacem in terris mitgewirkt und erzählt Jan Willebrands, dass im Text der Enzyklika an Stellen, wo von der «Natur» die Rede ist, ursprünglich der Begriff «Gewissen» gestanden habe. «Gewisse Personen haben diese Veränderung vorgenommen, weil sie der Ansicht waren, dass das Gewissen die Basis für Subjektivismus ist!».
Viele Abschnitte, vor allem über die Unterscheidung zwischen dem Irrtum und der irrenden Person (Nr. 83), stammten von Papst Johannes XXIII. selbst.
(emf; zit. nach: Wil 27)
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