Wenn man mit Kollegen aus Deutschland redete, waren die meisten überrascht über den offenen Kurs der Schweizerischen Kirchenzeitung SKZ, dem offiziellen Organ der dt.schweizer Diözesen. Eine so offene Haltung wäre in Deutschland nciht möglich, da die Bischöfe einen so freiheitlichen Kurs nicht zuliessen. Tatsächlich ist es bis jetzt immer erstaunlich gewesen, wie der frühere Red. Rolf Weibel und der aktuelle Urban Fink das freie Wort zuliessen. Wie lange noch?
Die Herausgeberkommission wird wohl nach rechts abdriften. Ihre neue Zusammensetzung lässt nichts Gutes ahnen. Anstellen der freiheitlichen Geister Luzius Huber und Alt-Abt Berchthold Müller, Engelberg, treten zwei Hardliner: der GV von Chur, Martin Grichting und Huonders aggressives Sprachrohr Giuseppe Gracia (der vor zwei Jahren mit und andern Mitdemonstrierenden in Chur wütend an den Kopf warf, wir sollten doch zu den Protestanden übertreten….).
Wen wundert es, dass da Urban das Handtuch warf. Wird sein Nachfolger den gleichen Kurs fahren (dürfen!!!). Alles andere wäre das Ende der SKZ.
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant