Die Klewenalp und die Papst-Enzyklika

Diese Woche schaffte ich es, was ich «schon immer» wollte: Ich machte einen Ausflug auf die Klewenalp im Kanton Nidwalden.
Betr. «schon immer»: Meine Eltern waren in jungen Jahren auf der Klewenalp. Es war praktisch ihr einziger «touristischer» Ausflug. (Wir unternahmen als Familie bloss kurze Wallfahrten nach Luthern-Bad oder zum Sarner Jesuskind …). Wenn sie davon erzählten, dachte ich als Kind, ich möchte auch mal dorthin. Es dauerte mehr als 60 Jahre, bis es so weit war …..
Auf der Klewenalp faszinierte mich zuerst der tolle Ausblick, vor allem auf «die Seen», die in Wirklichkeit ein einziger See sind, der Vierwaldstättersee. Dann die Murmeltier-Familie und die Zwergziegen, die stolz auf dem Podest stehen: «Ich bin die grösste…». Vor allem auch der Alpenblumen-Pfad mit rund 120 beschrifteten Pflanzen.
Ob dieser Vielfalt musste ich an das Lob von Papst Franziskus auf die Schönheit der Schöpfung denken. In seiner Enzyklika erinnert er öfters daran. Er zitiert dabei zB die kanadische Bischofskonferenz:
" Von den weitesten Panoramablicken (vgl. den Blick von der Klewenalp; WLu) bis zur winzigsgten Lebensform ist die Natur eine ständige Quelle für Verwunderung und Ehrfurcht.»

Walter Ludin

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