Hintergründiges zum IS-Terror

Die Terror-Miliz »Islamischer Staat/IS« verübt im Irak Gräueltaten. Gerade gestern hat eine NGO die IS als Beispiel dafür hingestellt, dass Muslime Christen verfolgen. Doch die Zuspitzung auf die verfolgten Christen wird der Sache nicht gerecht. Dazu Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland im Publik-Forum
«Die im Zentralrat vertretenen muslimischen Verbände haben diese Terroristen, die den Islam völlig missverstehen und missbrauchen, bekämpft, als Deutschland zu den Terrortaten der IS in Syrien schwieg. Damals waren vor allem Muslime die Opfer des IS-Terrors. Bevor der IS den Irak überfiel, hat die Terror-Miliz in Syrien Tausende Muslime gefoltert, vergewaltigt, gekreuzigt und getötet. Im Westen, auch in der arabischen Welt nahm man davon kaum Notiz.»
Kurz:

Die Terror-Gruppe IS verfolgt alle, die nicht gleich ticken wie sie.
Sie darf sich nicht auf den Islam berufen.

In der gleichen Nummer des Pufo ist zu lesen, dass es den deutschen Konvertiten, die sich zu den Salafisten bekennen, nicht so sehr um Religion geht: «Diese jungen Leute suchen in erster Linie nicht die Religion, sondern Anerkennung, Orientierung, Geborgenheit, eine Ersatzfamilie und Sinn im Leben.»   Sehr bedenkenswert! Darüber nachzudenken ist allemal sinnvoller als das Feindbild Islam zu pflegen.

Walter Ludin

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

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