Lässt «Chur» sich von Papst Franziskus inspirieren?

Der Churer Bischof lädt die UnterzeichnerInnen der Pfarrei-Initiative zum Gespräch ein. Aus einem Bericht des Winterthurer Landboten unter dem Titel Bischof nimmt kritische Seelsorger ins Gebet:
 Zita Haselbach hat die Pfarrei-Initiative selbst ebenfalls unterschrieben, allerdings steht für sie nichts mehr auf dem Spiel, weil sie demnächst in Rente geht. Der oberste Winterthurer Katholik und Mitunterzeichner, Dekan Hugo Gehring, gibt ebenfalls an, aufgrund seines Alters nichts mehr befürchten zu müssen. Er hofft, dass sich die Situation bald entspannt. Seit der Wahl von Papst Franziskus habe sich in der Kirche einiges verändert. «Unter dem alten Papst lautete die Devise: sanktionieren. Nun heisst es in Rom: Dialog, Dialog, Dialog. Das kann auch der Bischof in Chur nicht ignorieren.»
Dass es Zank gebe mit Chur, wenn man kritisch sei, sei nicht neu, sagt Haselbach. Auch sie glaubt aber, dass es «auf höchster Ebene in die richtige Richtung» geht. «Umso trauriger ist es, dass der Bischof unsere Seelsorger in diese schwierigen Situationen bringt.»
 

Walter Ludin

Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

https://www.blogs-kath.ch/laesst-chur-sich-von-papst-franziskus-inspirieren/