Bekanntlich ist Franz von Assisi, den wir heute feiern, seit 1979 der Patron des Umweltschutzes. Deshalb ist es sinnvoll, hier den 2. Teil der Anregungen «Ökologie am Arbeitsplatz» zu veröffentlichen. (Teil I. am 1. Okt.)
Papier: Kopieren und Drucken:
Der weltweite Papierkonsum hat zugenommen, da sich die Menge an Informationen um ein Vielfaches erhöht hat. Daten werden via E-Mail und Cloud mit vielen Empfängern geteilt, Drucker werden immer günstiger und sind schneller. Deshalb ist es umso wichtiger, Papier wo immer möglich zu vermeiden. Die Landeskirche beschafft ihr Papier zentral und spart so unnötige Transportkosten. Das verwendete Papier ist zertifiziert und enthält einen hohen Anteil an Recyclingfasern.
– Mails: Drucken Sie nach Möglichkeit keine Mails aus.
– Dokumente: Lesen oder überarbeiten Sie Dokumente am Bildschirm und nutzen Sie die den Überarbeitungseditor.
– Drucken/Kopieren: Drucken und kopieren Sie doppelseitig und wenn immer möglich zwei oder mehr Seiten auf ein A4-Blatt. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Farbausdrucke. Beachten Sie die Voreinstellungen der zentralen Kopiergeräte.
– Probeausdrucke: Machen Sie bei grossen Druckaufträgen zuerst Probeausdrucke.
– Benutzen Sie Makulatur (einseitig bereits bedrucktes Papier) für Entwürfe, Probeausdrucke oder als Handzettel. Wirken Sie darauf hin, dass in Ihrem Büro/Bürobereich eine Schublade mit Makulaturpapier fest installiert ist.
– Elektronische Ablage: Nutzen Sie in jedem Fall die elektronische Ablage auf dem Laufwerk L:. Dies hilft, Dokumente schnell wieder aufzufinden und erspart Ihnen die klassische Papierablage.
– Drucksachen – weniger ist mehr: Drucken Sie nur so viele Exemplare aufs Mal wie Sie tatsächlich benötigen, auch wenn die höheren Auflagen mit günstigeren Preisen locken. Entscheiden Sie sich lieber für einen Nachdruck, als dass Sie riskieren, eine grosse Anzahl von Drucksachen resp. Papier wegzuwerfen.
– Suffizienz: Teilen Sie Dokumente mit anderen via die Ablage auf dem Laufwerk L, Dropbox und Google Drive. 4
Büromaterial
– Schreibzeug: Verwenden Sie Bleistifte und nachfüllbare Druckbleistifte. Sie haben eine lange Lebensdauer. Verwenden Sie langlebige Kugelschreiber mit auswechselbaren Minen anstelle von billigen Wegwerfmodellen oder Filzstiften.
– Verwenden Sie Büromaterial wie z.B. Ordner, Mappen mehrmals.
Verpflegung und Entsorgung:
Das bewusste Einkaufs- und Benutzerverhalten trägt wesentlich zur Reduktion der Abfälle bei.
– Trinken Sie Hahnenwasser statt Mineralwasser.
– Achten Sie beim Einkaufen auf Labels und kaufen Sie gemäss dem Grundsatz: bio, fair, saisonal, regional. WWF-Ratgeber-App für den Download
– Kaufen Sie unverpackte Waren.
– Für Caterings hat die Umweltkommission eine Liste von Cateringunternehmen und Bäckereien in der Stadt Zürich nach den Kriterien bio, saisonal, regional und fair gewichtet und aufgelistet.
– Entsorgen Sie Papier und Karton getrennt in den separat dafür eingerichteten Behältern.
– Entsorgen Sie Batterien fachgerecht. Abfall/Recycling Stadt Zürich
– Entsorgen Sie PET-Flaschen indem Sie sie an den Bezugsstellen zurückgeben. Flaschen entsorgen Sie in die Altglassammelstelle vor dem H7 Entsorgungskompass Stadt Zürich
Ihre Ansprechpersonen:
Gebäude/Gebäudeunterhalt, Strom/Licht, Entsorgung: mailto: gottfried.huber@zh.ref.ch
Papier/Kopieren/Drucken: mailto: dieter.zaugg@zh.ref.ch und maria.gfeller@zh.ref.ch
Mobilität: mailto: stefan.grotefeld@zh.ref.ch, jeannette.behringer@zh.ref.ch, gabriela.bregenzer@zh.ref.ch
Einkauf/Büromaterial: mailto: gottfried.huber@zh.ref.ch und sara.ejiro@zh.ref.ch,
Walter Ludin
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant