Ein neues Schema über die Wirksamkeit der Kirche in der menschlichen Gesellschaft?

Am letzten Tag des Jahres 1962 schreibt der Essener Bischof Hengsbach an Kardinal Döpfner und teilt ihm den in der Kommission für das Laienapostolat erwachten Gedanken eines neuen Schemas «Über die wirksame Präsenz der Kirche in der menschlichen Gesellschaft und der Gemeinschaft der Völker» mit. In einer inhaltlichen Skizze des möglichen Aufbaus folgen auf eine Einleitung Ausführungen über die «Kirche in Familie und Erziehung», über die «Wirksamkeit der Kirche in der Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft», über die «Wirksamkeit der Kirche in der Kultur» und die «Wirksamkeit der Kirche in Staat und Völkergemeinschaft». Hengsbach bittet Döpfner um seine Einschätzung zu diesem Schema, das nicht im eigentlichen Sinn neu sei, sondern eher die Zusammenfassung verschiedener Vorlagen. Darum ist er auch zuversichtlich, dass ein Entwurf bis März fertig sein könnte. Dieser Keim der späteren Pastoralkonstitution Gaudium et spes wird noch Jahre benötigen, bis er aufgegangen sein wird …(emf)

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